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Schulprofil der Ganztagesschule “Baith” Als Ganztagesschule mit besonderem erzieherischen und pädagogischen Profil hat sich die Braith-Schule nun auch ein solches Profilprogramm gegeben. Das Land Baden-Württemberg hat unserer Schule zusätzliche 24 Unterrichtsstunden zugewiesen, die wir aber in einem gesonderten Profil unserer Schule ausweisen und nicht in den Regelunterricht - auch aus Fairness gegenüber allen anderen Grundschulen - integrieren. Ziel war es aber, ein Schulprofil zu entwickeln, das auf modernen lerntheoretischen Ansätzen und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, welche Grundfähigkeiten und Fertigkeiten das Lernen positiv beeinflussen.
Klasse 1: Körpererfahrungen Gleichgewichtsverbesserung, rhythmisch hüpfen und springen können, rhythmische Bewegungsabläufe verbessern, Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten.
Klasse 2: Musikalische Grunderfahrungen Rhythmus, Klang, Sprache, Reime
Klasse 3: Selbstwahrnehmung Sich selbst erfahren, sich selbst kontrollieren oder unter Kontrolle halten können, Konzentrationsübungen, Verhaltenstraining, Benimmregeln
Klasse 4: Sich präsentieren und darstellen Theater spielen, Rollenspiele machen, Sketche spielen, Präsentationenen machen, aus sich herausgehen, in andere Rollen schlüpfen
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Schulprogramm/Schulcurriculum: hier Projektwochen Im Rahmen unseres Schulcurriculums haben wir für alle Projektthemen jeweils zwei Wochen eingeplant. Folgende Themen mit den klassenspezifischen Bereichen wurden dabei beschlossen:
Thema 1: Menschen sind verschieden Klassen 1/2 Andere Länder, andere Sitten Klassen 3/4 Begegnungen mit Behinderten Thema 2 Ernährung Klasse 1: Obst und Gemüse Klasse 2: Milch Klasse 3: Getreide Klasse 4: Zucker und Getränke Thema 3 Natur Klasse 1: Tiere des Waldes Klasse 2: Unsere Vogelwelt Klasse 3: Bäume und Pflanzen Klasse 4: Ökologie und Waldsterben Thema 4 Technik und Experimente Klasse 1: Luft Klasse 2: Erde Klasse 3: Wasser Klasse 4: Feuer Thema 5 Mozart
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Leitbild der Schule
Wir verstehen unsere Braith-Grundschule in Biberach als Teil eines schulischen Gesamtsystems. Es ist unsere Aufgabe, im Rahmen bildungspolitischer und rechtlicher Vorgaben, Qualität an unserer Schule zu entwickeln und zu sichern, so dass wir die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler in einem Haus des Lernens” möglichst optimal fördern können. Die Würde des Menschen und die Achtung der Person leiten dabei unser Handeln.
Allen am Schulleben Beteiligten bieten wir Gespräch und Unterstützung an. Im Zentrum unserer Arbeit stehen die Schülerinnen und Schüler. Wir legen grossen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen an unserem Schulleben beteiligten Personen. Hier sind die Eltern unsere wichtigsten Gesprächspartner, wichtig sind uns aber auch die Kontakte zu den Kirchen, dem Schulträger, den schulischen Behörden, den kulturellen Institutionen sowie den Partnern aus der Wirtschaft. Die Weiterentwicklung und Sicherung der Unterrichtsqualität hat für uns Vorrang. Richtschnur sind dabei die Bedürfnisse und Interessen der Kinder.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Mitarbeiter und die Pflege vertrauensvoller Beziehungen sind Wesensmerkmale unserer Arbeit. Dabei sind sowohl das Arbeiten im Team wie auch die Eigenverantwortlichkeit und ein sachgerechter Umgang mit Konflikten von grosser Bedeutung.
Dabei tragen uns diese Einstellungen und Gedanken:
Unsere Schule soll ein Lebens- und Erfahrungsraum sein, an dem sich alle wohlfühlen. - wir respektieren deshalb die Unterschiede in der Persönlichkeit jedes Einzelnen - wir tolerieren andere Einstellungs- und Lebensweisen - wir bauen vertrauensvolle Bindungen zueinander auf - wir lernen mit Konflikten umzugehen - wir übernehmen Verantwortung gegenüber eigenen und fremden Gegenständen und unserer Umwelt - wir erleben und entwickeln Gemeinschaft
Unsere Schüler sollen nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten lernen und gefördert werden. Uns tragen dabei folgende Gedanken: - wir berücksichtigen die Lernvoraussetzungen - wir lernen mit allen Sinnen - wir stärken die Eigenverantwortlichkeit des Schülers - wir fördern das selbstständige Lernen - wir ermöglichen entdeckendes Lernen - wir lernen in unterschiedlichen Arbeits- und Sozialformen - wir bieten qualifizierte Förder- und Lernprogramme für definierte Lernschwächen an.
Die Lehrer unserer Schule verstehen sich als ein Team, das neue Aufgaben und bildungspolitische Herausforderungen engagiert angeht, das zusammenarbeitet, sich gegenseitig hilft und inspiriert. Wir planen gemeinsam, wir reflektieren und wir entwickeln gemeinsam weiter.
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Jahresprogramm der Schule
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Das Jahresprogramm ist für jede Klasse und für die Lehrkräfte vorgegeben. Im Jahresprogramm sind enthalten: * Das Schulprogramm “Lesekompetenz” * Das örtliche Schulcurriculum mit den entsprechenden Themenstellungen * Die Leitideen für jede Woche * Gesamtlehrerkonferenzen und Dienstbesprechungen * Pädagogische Tage und besondere Schulveranstaltungen.
Das Programm ist als Excel Datei geschrieben. Sie können jede die Informationen als Excel Datei oder als PDF Datei haben.
Jahresprogramm Klasse 1 als Schulprogramm Jahresprogramm Klasse 2 als Schulprogramm Jahresprogramm Klasse 3 als Schulprogramm Jahresprogramm Klasse 4 als Schulprogramm
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Begründung für das Thema “Verbesserung der Lesekompetenz”
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Warum wir unser Schulprogramm “Verbesserung der Lesekompetenz - oder auf dem Weg zu einer vielfältigen Lesekultur” machen:
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Ein Kind saß vor dem Fernsehapparat und schaute fern. Es schaute Zeichentrickfilme. Es schaute Kindersendungen. Es schaute Sport. Es schaute die Wetterkarte. Es schaute alles. Es schaute die Wetterkarte. Es schaute alles.
Ein Kind verlernte dabei zu spielen. Es verlernte zu erzählen. Es verlernte zu malen. Es verlernte zu träumen. Es verlernte zu lesen.
Das Kind vergaß außerdem die Hausaufgaben. Es vergaß die Zähne zu putzen. Es vergaß zu schlafen. Es die die Freunde. Es vergaß, wie ein Kind zu leben.
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Vermittlung von Lernkompetenzen
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Das Fundament für lebenslanges Lernen ist die Entwicklung der Lernkompetenz. Mehr denn je müssen die Schüler heute ihr Wissen nicht nur erwerben, sondern lernen, ihr eigenes Weiterlernen weiter in die Hand zu nehmen. Die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen bildet eine Grundvoraussetzung um in der heutigen Gesellschaft zu bestehen.
Unter Lernkompetenz verstehen wir: * Sach- und Methodenkompetenz * soziale Kompetenz * Selbstkompetenz (personale Kompetenz)
Dabei sollen: Kenntnisse, Fähigkeiten, Gewohnheiten und Einstellungen - für individuelle und kooperative Lernprozesse benötigt - beim Lernen entwickelt und optimiert werden.
Unsere Schule versucht dabei, folgende Gedanken zielgerichtet umzusetzen: 1. Der Schüler soll lernen, “sein Lernen” zu planen 2. Zur Erreichung besser Ergebnisse soll er lernen, mit anderen zusammen und als Team qualifizierte Leistungen zu erbringen. 3. Der Schüler soll lernen, über das Selbstgelernte und Selbsterreichte systematisch zu reflektieren und zu bewerten. Dabei muss er die Ziele und die Kriterien kennen.
Wir organisieren dies so: 1. Zur Förderung von Lernkompetenz bedarf es vielfältiger Unterrichtsformen 2. Offene Unterrichtsformen eignen sich dazu, dass Schüler selbst Lernstrategien entwickeln können. 3. Es bedarf der Reflexion von Lernergebnis und Lernprozess. Der Schüler braucht deshalb Anleitung, Ziel und Regelmäßigkeit. 4. Sach- und Methodenkompetenz, Sozial- und Selbstkompetenz im Unterricht müssen im Unterricht gleichermaßen eingefordert und bewertet werden. 5. Durch interne Evaluation, durch interne (aber auch externe) Fortbildung qualifizieren wir uns weiter. 6. Die Förderung der Lernkompetenz braucht die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus.
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Schulprogramm an der Braith-Schule Verstärkter naturwissenschaftlicher Unterricht in der Grundschule
„Sage mir, und ich vergesse. Zeige mir, und ich erinnere. Lasse es mich selbst tun, und ich begreife. " Konfuzius
Im Rahmen des Projektes „NUGI – Exchange" werden unsere Schüler und Schülerinnen der drei Biberacher Grundschulen (Birkendorf Grundschule, Grundschule Ringschnait, Braith Grundschule) zu kleinen Forschern und Entdeckern. Im eigens dafür eingerichteten Grundschul-Labor eröffnen wir den Kindern in erster Linie einen altersgerechten Zugang zu den Naturwissenschaften und wecken ihre Neugierde an diesen. Des Weiteren erkennen und fördern wir die Kreativität und die Begabungen der Kinder in diesem Bereich. Unser Ziel ist es, die bei den Kindern vorhandene Freude und Begeisterung an den Naturwissenschaften zu entwickeln und ihnen die Chance zu bieten Naturwissenschaften als spannend zu erleben. Für uns steht das selbständige Experimentieren der Kinder im Rahmen eines handlungsorientierten und ganzheitlichen Unterrichts im Mittelpunkt. Chemische, physikalische biologische und technische Phänomene bilden die Grundlage der Arbeit in unserem Labor. Dabei findet der Lebensbezug zur Alltagswelt der Kinder große Beachtung. Ein weiterer Baustein unseres Projektes ist die Öffnung der Schule, die Vernetzung einzelner Institutionen (Grundschule, Gymnasien, Universität, Industrie,...) und die Einbindung außerschulischer Experten (Eltern, Elektriker, Apotheker,...)
- Birkendorf-Schule
- Grundschule Ringschnait
- Braith-Schule Biberach
- Universität Ulm, Dr. Stupperich, Schirmherr des Programms NuGi
- Wieland-Gymnasium Biberach
- Pestalozzi-Gymnasium Biberach
- Industrie und außerschulische Experten
derzeitige Projektumsetzung in Biberach:
- Labor in der Birkendorf Grundschule
- Drei Biberacher Grundschulen beteiligt
- Birkendorf Grundschule, Projektleiterin: Fr. Mayer, Lehrerin: Fr. Dürr
- Grundschule Ringschnait, Lehrerin: Fr. Pösel
- Braith Grundschule Biberach, Lehrerinnen: Fr. Lawrinenko, Fr. Stark
„NUGI” --> Netzwerk Universität Gymnasium Industrie, oder
Naturwissenschaftlicher Unterricht an Grundschulen mit Hilfe der Industrie
„NUGI – Exchange" --> Einbezug der Grundschulen Projektleiter: Herr Dr. Stupperich, Mikrobiologe und Biotechnologe, Universität Ulm
Sponsoren: Sparkasse Biberach Rotary Club Biberach
Projekt im Rahmen des MeNuK Unterrichts
- 2/3 (Kerncurriculum -- Bildungsplan) -->2 Stunden / Woche
- 1/3 (Schulcurriculum –Ausbildung naturwissenschaftlichen Profils)1 Stunde / Woche
- Projekt startet in der 2. Klasse (Begründung siehe Ziele)
- Fortführung in der 3. Klasse (1 Stunde / Woche)
- Kompetenzen AG in der 3.14. Klasse
- Kompetenz AG (freiwillig) für sehr begabte und interessierte Schüler
- intensive Auseinandersetzung mit der Materie
- maximal 16 Schülerinnen pro AG-Gruppe der 3 beteiligten Grundschulen
- „Unterricht" von 11. und 12.-Klässlern der beiden Gymnasien im Labor der Gymnasien vor Ort
Inhalte von NUGI:
- Naturwissenschaften: physikalische, chemische, biologische und technische Phänomene
- Experimentieren und Forschen
- Erstes Thema: Strom
Warum NUGI in der Grundschule?
- frühzeitige Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften und dadurch frühzeitige Selbstfindung des eigenen Interesses, um Auswahl des Studienganges und des Berufes zielgerichtet anzugehen
- altersgerechter Zugang zu den Naturwissenschaften eröffnen
- Neugierde und Interesse an den Naturwissenschaften wecken, Kreativität und Begabungen erkennen und fördern
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Knigge für Kinder Benimmregeln, die Eltern (aber auch Lehrer) ihren Kindern vermitteln sollten.
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Sowohl der “Focus”, wie auch der “Stern” und der “Spiegel” verweisen darauf, dass Benimmregeln wieder stärker eingefordert werden und als “Wert” wieder vermittelt wird. Darüber freuen wir uns. Aus der Zeitschrift “Focus Nr.2, 2006 vom 9. Januar wollen wir einige Passagen hier aufnehmen, was auch uns wichtig ist.
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- Je früher Eltern Regeln vermitteln, desto selbstverständlicher wird das Kind damit umgehen.
- Man muss Grenzen ziehen. Nicht nachgeben, um kurzfristig Frieden zu haben.
- Regeln müssen vorgelebt, nicht vorgebetet werden. Auch kleine Kinder können altersgemäße Regeln befolgen.
- Kinder solen zur Begrüßung aufstehen und die Mütze abnehmen. Baseballmützen gehören im Unterricht nicht auf den Kopf.
- Schimpfwörter: Gegen Kraftausdrücke und Flüche sollen alle Erzeihungsverantwortlichen konsequent vorgehen.
- Tischmanieren: Händewaschen ist Hygienepflicht. Das Essen beginnt gemeinsam. Die Ellenbogen liegen nicht auf dem Tisch. Das Messer wird nicht abgeleckt, man schmatzt nicht und spricht nicht mit vollem Mund.
- Mitsprache: Kinder, die Pflichten übernehmen, dürfen auch ein bisschen mitreden.
- Respekt: Machen Sie als Eltern ihrem Kind klar. Erwachsene sind Respktspersonen; dies gilt insbesondere für Lehrer.
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Was wir nicht vergessen sollten:
Gedacht ist noch nicht gesagt Gesagt ist noch nicht gehört Gehört ist noch nicht verstanden Verstanden ist noch nicht einverstanden Einverstanden ist noch nicht angewendet Angewendet ist noch nicht behalten.
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